Nach den Wahlen zum Bataillonsvorstand, obere Reihe von links: Malte Voß (Hofoffizier), Marcel Tofall (Fahnenoffizier), Vincent Vossel (2. Kassierer), Adjutant Jörg Schlichting,  Platzmajor Mark Böhner, Zeremonienmeister Udo Fieseler, Oberleutnant Jörg Weihrauch, Leutnant Nico Grosse (Medienoffizier/Redaktion), Leutnant André Weihrauch (Medienoffizier/Technik), Vincent Kurscheit (Fahnenoffizier) und Maximilian Gellhaus (Hofoffizier); untere Reihe von links: Oberst Guido Düsing, Major Carsten Böhner, der ehemalige Hofoffizier Johannes Klare, Ehrenoberleutnant Bernhard Simon, Ehrenoberleutnant Matthias Reichstein, der ehemalige Fahnenoffizier Detlef Salge-Liebau, Major Konstantin Thiele und Oberstleutnant Dirk Lappe. Auf dem Foto fehlen Robert Tomkel, Maurice Pauly und Julius Rudolphi. Nach den Wahlen zum Bataillonsvorstand, obere Reihe von links: Malte Voß (Hofoffizier), Marcel Tofall (Fahnenoffizier), Vincent Vossel (2. Kassierer), Adjutant Jörg Schlichting, Platzmajor Mark Böhner, Zeremonienmeister Udo Fieseler, Oberleutnant Jörg Weihrauch, Leutnant Nico Grosse (Medienoffizier/Redaktion), Leutnant André Weihrauch (Medienoffizier/Technik), Vincent Kurscheit (Fahnenoffizier) und Maximilian Gellhaus (Hofoffizier); untere Reihe von links: Oberst Guido Düsing, Major Carsten Böhner, der ehemalige Hofoffizier Johannes Klare, Ehrenoberleutnant Bernhard Simon, Ehrenoberleutnant Matthias Reichstein, der ehemalige Fahnenoffizier Detlef Salge-Liebau, Major Konstantin Thiele und Oberstleutnant Dirk Lappe. Auf dem Foto fehlen Robert Tomkel, Maurice Pauly und Julius Rudolphi.
Samstag, 06 April 2024 14:21

Hohe Investitionen belasten Schützenkasse

Bad Lippspringe (bsv). Vor einem Jahr veränderte der Bürgerschützenverein Bad Lippspringe auf sechs Positionen seinen Vorstand. Am 5. April kamen im Verlauf der Generalversammlung noch einmal zehn weitere Wechsel dazu. Der Geschäftsführende Vorstand blieb aber unverändert: Major Carsten Böhner wurde als Schriftführer einstimmig für drei weitere Jahre wiedergewählt.

Die Öffentlichkeitsarbeit beim mit 1084 Mitgliedern größten Verein der Kurstadt wurde dagegen neu aufgestellt. Oberleutnant Matthias Reichstein stellte sich nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger als Medienoffizier wurde der bisherige Stellvertreter Jörg Weihrauch (64) gewählt, der damit gleichzeitig auch zum Oberleutnant befördert wurde.

Oberleutnant Reichstein hatte 2009 damit begonnen, die Homepage des Bataillons sowie ein umfangreiches Text- und Fotoarchiv aufzubauen. Gemeinsam mit Jörg Weihrauch wurde außerdem »Schützen TV« im Verein etabliert. Dazu erscheint einmal jährlich zum Schützenfest die vereinseigene und 100 Seiten starke »Schützen-Post«, die von diesem Duo redaktionell betreut, layoutet und gedruckt wurde. »Matthias Reichstein war ein wichtiger Ideengeber, hat eine sensationelle Öffentlichkeitsarbeit geleistet und hinterlässt uns eine unglaubliche Chronik zur Vereins- und Stadtgeschichte“, sagte Oberst Düsing und ernannte den 60-Jährigen zum Ehrenoberleutnant.

Die zweite Reihe der Öffentlichkeitsarbeit im Bürgerschützenverein wurde etwas breiter aufgestellt: Mit Leutnant André Weihrauch (43/Technik) von der West-Kompanie und Leutnant Nico Grosse (20/Redaktion) von der Klumpsack-Kompanie werden sich künftig neben Jörg Weihrauch noch zwei weitere Offiziere um die umfangreiche Medienarbeit kümmern.

Mit Adjutant Bernhard Simon verließ ein Urgestein den Vorstand. Der 56-Jährige begann 2005 als Fahnenoffizier, wurde dann zweiter Kassierer und 2018 schließlich als Adjutant des Oberst zum Oberleutnant befördert. »Bernhard Simon hat nicht nur 19 Jahre verlässliche Vorstandsarbeit geleistet, er war auch ein wichtiger Ratgeber an meiner Seite. Seine samstäglichen Besuche in meinem Büro zur kurzen Lagebesprechung werden mir fehlen«, sagte Oberst Düsing. Auch Simon wurde zum Ehrenoberleutnant ernannt. Ihn ersetzt Fahnenoffizier Jörg Schlichting (49) von der Klumpsack-Kompanie.

Nach sechs Jahren im Dienst stellte sich Leutnant Robert Tomkel (41) nicht mehr zur Wahl. Seinen Posten als 2. Kassierer übernimmt Vincent Vossel (29) von der West-Kompanie. Für den bisherigen Platzoffizier rückt der 22-jährige Julius Rudolphi (Arminius-Kompanie) in den Vorstand.

Bei den Fahnenoffizieren gab es zwei Veränderungen. Auf Schlichting folgte der 29-jährige Klumpsack-Schütze Marcel Tofall. Nachfolger von Detlef Salge-Liebau (61) von der West-Kompanie wird der 19-jährige Vincent Kurscheit. Ein kompletter Tausch wurde bei den Hofoffizieren vorgenommen: Auf Johannes Klare (23) und Maurice Pauly (23) folgten die Arminius-Schützen Malte Voß (21) und Maximilian Gellhaus (22).

Reine Formsache waren noch diese beiden Personalien: Nach einem Jahr im Dienst wurden Zeremonienmeister Udo Fieseler (60) und Platzmajor Mark Böhner (beide Arminius-Kompanie) für drei weitere Jahr im Amt bestätigt.

Bei der Finanzlage konnte Kassierer Konstantin Thiele diesmal keine schwarzen Zahlen vorlegen. Die nahezu komplette Sanierung der Toilettenanlagen im Schützenhaus sorgte trotz eines Zuschusses über das europäische Förderprogramm »Leader« für hohe Verluste. Das historische Schützenhaus (erbaut 1911) bleibt aber auch in den kommenden Jahren ein hoher Kostenfaktor. Die Garagen hinterm Schützenhaus, die Ehrenhalle im Klumpsackbereich und das ehemalige Sektstübchen im Westen sollen ebenfalls in absehbarer Zeit saniert werden.

Trotzdem beschloss der Bataillonsvorstand die Kompanien finanziell noch mehr zu unterstützen. »Insbesondere die stark gestiegenen Bierpreise lassen uns da auch keine andere Wahl«, betonte Oberst Düsing. Der Mitgliedsbeitrag in Höhe von 50 Euro im Jahr wird künftig halbiert und zu gleichen Teilen zwischen Bataillon und Kompanien aufgeteilt.

Das Bataillons-Vergleichsschießen 2023 gewann mit 2674 Ringen erneut die West-Kompanie. Sie verwies den Rekordsieger Klumpsack-Kompanie mit 2664 Ringen auf Platz zwei. Dritter wurde mit 2620 Ringen die Arminius-Kompanie.

Zum ersten Mal werden Schützenhaus und Schützenplatz für einen großen Blutspendetermin genutzt. In Kooperation mit der DRK-Ortsverein Bad Lippspringe unter Vorsitz von Ulrich Knorr sind alle Schützenbrüder mit ihren Familien und alle Bürger der Stadt aufgerufen, sich den 27. Juni vorzumerken. Von 16 bis 20 Uhr darf an diesem eher ungewohnten Ort Blut gespendet werden. »Wir können damit helfen Leben zu retten. Deshalb würde ich mich freuen, wenn diese Premiere bei uns im Schützenhaus ein großer Erfolg wird«, schloss Düsing mit diesem Appell die Versammlung.

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