1961: Meisterschuss gelingt um 17.28 Uhr

Fest

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Unter den Klängen des Liedes vom Pfeil und Bogen wird am 9. Juli 1961 um 16.15 Uhr der Adler gehisst. Oberst Franz Rudolphi gibt den ersten Schuss für das Bataillon, die Heimatstadt und das Vaterland ab. Es folgen Ehrenoberst Heinz Rudolphi und der noch amtierende König Johannes Schmidt. Der Meisterschuss gelingt um 17.28 Uhr August Meise von der West-Kompanie. Er hat das nötige Glück, denn zuletzt hängt der Rest des Adlers nur noch an der Halteschraube. Er wird mit jubelnden Horridos auf den Schultern seiner Schützenbrüder ins Schützenhaus getragen, wo ihm Johannes Schmidt die königlichen Insignien überreicht. Als Mitregentin erwählt August III. Ursula Zimmermann, die erst nach 21 Uhr, aber ebenso herzlich, empfangen wird: Sie musste erst ins Krankenhaus nach Paderborn fahren, um sich das Einverständnis ihres Mannes Theo zu holen. Der hat natürlich keine Einwände, hat er doch selbst erst 1955 den Thron bestiegen.

Dass das Zielwasser gut gewirkt hat, zeigt sich schon beim Schießen um die Prinzenwürden. Schuss auf Schuss fällt auf den vom Schützenbruder Josef Brockmeier kunstvoll gefertigten Adler. Schon nach 20 Minuten sind Krone, Zepter und Apfel mit kundiger Hand und sicherem Auge herabgeholt. Kronprinz wird Ewald Tofall (Klumpsack-Kompanie), Apfelprinz Willi Sprenger und Zepterprinz Dieter Schulte (beide von der West-Kompanie). Kleine Anekdote am Rande: Der Vater des Zepterprinzen hat vergeblich versucht, die Prinzenwürde zu erringen. Sein Sohn kann es besser!

Stadt

CDU bleibt die dominierende Partei

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Am 21. Februar brennt die Nähmaschinenmöbelfabrik Pirr und Krome. Nach 90-minütiger Löscharbeit kann die Freiwillige Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen.

Die neu gegründete UCW erringt bei der Kommunalwahl am 19. März auf Anhieb 22,19 Prozent der Stimmen und wird damit zweitstärkste Fraktion. Die CDU bleibt mit 49,84 Prozent die klar dominierende Partei. Die Wahlbeteiligung liegt bei 80 Prozent.

Die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft »Heimatkunde« im Kulturring des Volksbildungswerkes lockt viele Besucher an. Der Wunsch nach Gründung eines Heimatmuseums wird größer.

Hauptbrandmeister Oswald Kolb wird am 16. April mit dem Feuerwehrverdienstkreuz in Gold ausgezeichnet.

Am 17. Juli wird im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Grundstein zum Bau des evangelischen Kindergartens in der Bahnhofstraße gelegt.

Für vorbildliche Leistungen im Dienste der Freiwilligen Feuerwehr erhält Albert Haase das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.

Pastor Heinrich Zumdick, Pfarrer der St. Martinskirche,  vollendet am 15. September das 70. Lebensjahr.

 
Der langjährige DRK-Vorsitzende Dr. Gerhard Gursch gründet eine Altentagesstätte (heute Begegnungsstätte).

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