1979: Majestäten repräsentieren die Jugend

Fest

 

1979 willeke

Erst Apfelprinz, dann König: Karl-Heinz Willeke von der Arminius-Kompanie bleibt ein weiteres Jahr im Hofstaat des Bürgerschützenvereins. Nach kurzem Ringen schießt er am 7. Juli 1979 um Punkt 19.32 Uhr den Vogel ab. Sein einziger Konkurrent in dem vierminütigen Zweikampf ist Kompanie-Kamerad Johannes Schmidt. Im von Schriftführer Franz-Josef Lüke verfassten Jahresbericht wird auf das Stechen kritisch zurückgeblickt. Dort steht wörtlich: »Unverständlich für Besucher und Schützen waren allerdings die hin und wieder abgefeuerten Schüsse mit Platzpatronen; akustisch und optisch von allen Anwesenden auszumachen!« Doch am Ende eines langen Tages wird um 21.30 Uhr Karin Hartmann aus Lichtenau als Königin an der Seite von Karl-Heinz Willeke vorgestellt.

Innerhalb von nur einer Viertelstunde stehen bereits am späten Nachmittag die drei Prinzen fest. Josef Pöttner (West-Kompanie) schießt um 17.45 Uhr die Krone ab. Das Zepter holt sich um 17.54 Uhr der Sohn von Schießoffizier Heinrich Finke: Heinz Finke kommt von der Klumpsack-Kompanie. Den Schlusspunkt setzt um 18 Uhr der neue Apfelprinz Heinrich Engelbracht (Arminius-Kompanie).

Stadt

Die Burgmühle wird abgerissen

1979 burgmühle

Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wird das Thermal-Freibad am 19. Mai wieder eröffnet.

Im Neubaugebiet Dedinger Heide entsteht auf 3500 Quadratmetern für 55.000 Mark ein neuer Spielplatz.

Das Verkehrsbüro eröffnet in der Bielefelder Straße 9 ein neues Büro.

Die Burgmühle, auch Ober- oder Binnenmühle genannt, wird abgerissen. Damit endet an dieser Stelle eine mindestens 650-jährige Mühlengeschichte. Zuletzt sind Pläne gescheitert, das Gebäude zum Haus der Offenen Tür (HOT) auszubauen.

Der Flächennutzungsplan wird rechtskräftig. In den kommenden fünf Jahren will die Stadt 15 Millionen Mark für die Schaffung von Grünzonen und Naherholungsgebieten aufwenden.

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Das komplette Jahr zum downloaden.

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